Das Wunder von Gams

Unter dem Motto «100 mol anderscht, 100 mol gliach» wurde am Wochenende die neu realisierte Infrastruktur auf der Sportanlage Pilgerbrunnen in Gams feierlich eingeweiht.

Da gibt es einen neuen Kunstrasen-Fussballplatz, eine neue Leichtathletikanlage mit neuer 100-Meter-Sprintbahn und einen neuen Beachvolleyballplatz– das alles auf kleinstem Raum, oder «mit allen Raffinessen, aber ohne lange Wege», wie es Ortspräsident Christian Kendlbacher ausdrückte. Da sind aber auch der Fussball Club Gams und der Turnverein Gams, die sich für den Baudieser Sportanlage zusammengetan und damit ein Zeichen gesetzt haben. Nämlich ein Zeichen für den Sport, das Vereinsleben und eine intakte Dorfgemeinschaft. Denn: obwohl die beiden Vereine grundsätzlich komplett unterschiedlich seien, habe man diese «immensen Lupf» nur gemeinsam stemmen können und wollen, so Fest-OK-Präsident Jürg Eberle.

Vor zehn Jahren undenkbar «Tatsächlich wäre ein derartiger Zusammenschluss der Vereine vor rund zehn Jahren noch undenkbar gewesen», sagte Christoph Dürr, Präsident des FC Gams. Er zeigte sich ebenso glücklich über die Einweihung des modernen Sportplatzes wie Erika Wismer-Hardegger, Präsidentin des STV Gams: «Die Zusammenarbeit der beiden Vereine hat uns allen neue Horizonte eröffnet und viele interessante Begegnungen erwirkt.»

Besonders freuen sich die Gamser Turnerinnen und Turner, nach vier Jahren Planungs und Vorbereitungszeit und acht Monaten Bauzeit, nun die neue Leichtathletikanlage in Betrieb zu nehmen. «Unsere Leichtathleten können jetzt im Dorf trainieren und die aufwendigen Fahrten zur Trainingsanlage in Schaan fallen weg. Die neue Sportanlage ist unser ‹Wunder von Gams›.»

Träume gehen in Erfüllung

Auch Gemeindepräsident Fredy Schöb fand an der Einweihungsfeier am Wochenende nur lobende Worte. «Jetzt gehen in Gams Sportlerträume in Erfüllung», sagte er und bedankte sich in seiner Ansprache nicht nur bei der IG neue Sportanlagen Pilgerbrunnen, sondern auch bei der Bürgerschaft für die getätigte Kreditfreigabe sowie der Ortsgemeinde Gams, die den Boden «gratis und franko» zur Verfügung stellte.

Quelle Werdenberger & Obertoggenburger, Doris Büchel

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