Jahresbericht 2012

«Sport-verein-t» jetzt noch wertvoller

Mit der Anerkennung der durch Sportorganisationen im Bereich der «Nachhaltigkeit» getroffenen Massnahmen wurde «Sport-verein-t» im Jahr 2012 vervollständigt. Damit können auch aussersportliche Aktivitäten, welche sich nachhaltig positiv auf unsere Gesellschaft auswirken, gewürdigt werden. Beeindruckende 115 Mal wurde das IG-Gütesiegel bislang an Sportvereinigungen aus 22 verschiedenen Sportarten in allen Regionen des Kantons St.Gallen zugesprochen. 75 Sportorganisationen bewarben sich bisher erfolgreich um eine Ausdehnung der Label-Geltungsdauer – elf von ihnen schon zum wiederholten Mal.

«Nachhaltigkeit im Sport» – neu in«Sport-verein-t» integriert

«Nachhaltig wirken» heisst, den Bedürfnissen der heutigen Generationen zu entsprechen, ohne dass sich dies nachteilig auf die kommenden Generationen auswirkt. Das Verhalten untereinander, gegenüber der Bevölkerung und der Natur soll von Respekt geprägt sein. Viele Sportorganisationen beweisen mit unterschiedlichsten Massnahmen ihr diesbezügliches solidarisches Verhalten gegenüber der Gesellschaft. Sei dies im Zusammenhang mit der Durchführung von Veranstaltungen, durch die Mithilfe bei gemeinschaftlichen (Umwelt-)Aktionen oder durch sorgsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen im Rahmen von baulichen und betrieblichen Aktivitäten. Mit einer offensiven Denk- und Handlungsweise können derart verantwortungsvoll handelnde Sportorganisationen Ressourcen sparen, Geld effizienter einsetzen und viel Gutes für Natur und Gesellschaft tun. So leisten sie ganz konkret nachhaltig wirkende Beiträge an eine positive Entwicklung. Neu wird dies bei der Erteilung des Qualitätslabels «Sport-verein-t» durch die IG St.Galler Sportverbände gewürdigt und ausgezeichnet. Mit dieser Ergänzung bzw. Vervollständigung erfährt das IG-Pionierangebot eine nochmalige Aufwertung. Auch nationale Stellen wie «Swiss Olympic Association» oder das «Bundesamt für Sport» haben die Wichtigkeit von nachhaltigem Wirken im Sport erkannt und begrüssen diesbezügliche Aktivitäten.

«Sport-verein-t» wirkt ganzheitlich

Mit «Sport-verein-t» werden in einer Charta fünf Zielsetzungen zu den Kernthemen «Organisation, Ehrenamtsförderung, Integration, Gewalt-/Konflikt- und Suchtprävention sowie Solidarität» definiert. Sportvereine und -verbände, welche diese Charta als Ehrenkodex anerkennen und überzeugende Massnahmen zu deren Umsetzung ergreifen, werden von der IG St.Galler Sportverbände mit dem Qualitätslabel «Sport-verein-t» ausgezeichnet. Diese Sportvereinigungen profitieren im Alltag stark aus ihrer vereins- und ortsspezifisch betriebenen Projektarbeit und die Öffentlichkeit zieht ihrerseits einen hohen gesamtheitlichen Nutzen durch derart verantwortungsvoll handelnde Vereine. So entsteht eine klassische «Win-Win»-Situation zum Wohle aller!

Neue Sportorganisationen auf der goldenen Liste der «Sport-verein-t»-Labelträger

Der Kreis der Label-Träger hat sich erfreulicherweise auch im vergangenen Jahr weiter ausgedehnt. Folgenden neun Sportclubs durfte das Gütesiegel «Sport-verein-t» im Jahre 2012 aufgrund ihrer überzeugenden Bewerbung neu zugesprochen werden:

  • Turnverein Rebstein (St.Galler Turnverband)
  • Kampfsportgemeinschaft (KSG) Oberthurgau (Kantonaler Judoverband St.Gallen/Thurgau)
  • Fussballclub Rebstein (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
  • STV Brunnadern (St.Galler Turnverband)
  • Skiclub Vermol, Mels (Skiverband Sarganserland-Walensee)
    Fussballclub Trübbach (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
  • TSV Fortitudo Gossau Unihockey (Unihockey-Verband St.Gallen/Appenzell
  • Pistolenverein Montlingen (St.Gallischer Kantonalschützenverband)
  • Tennisclub St.Gallen (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
  • Tennisclub Rüthi (Regionalverband Ostschweiz Tennis)

20 Organisationen bewarben sich erfolgreich um eine Ausdehnung der Geltungsdauer!

Entscheidend für einen nachhaltig wirkenden Nutzen von «Sport-verein-t» ist, dass die in der Bewerbung zur Label-Auszeichnung enthaltenen Massnahmen im Vereinsalltag wirklich umgesetzt und dem Ehrenkodex nachgelebt wird. Um dies sicherzustellen, ist die Label-Geltungsdauer in einer ersten Phase auf zwei Jahre befristet. Erfreulicherweise gibt sich die überragende Mehrheit der Label-Träger nicht mit einer einmaligen Auszeichnung „zufrieden“, sondern bemüht sich um eine Ausdehnung der Geltungsdauer. Diese Hürde kann dann erfolgreich gemeistert werden, wenn den Zielsetzungen von «Sport-verein-t» während den «Label-Jahren» überzeugend gefolgt wurde und die Bereitschaft erkennbar ist, dass diese Denkweise auch in Zukunft (allenfalls noch verstärkt) umgesetzt werden soll. Folgendezwanzig Organisationen bewarben sich im 2012 erfolgreich um eine Verlängerung der Label-Gültigkeitsdauer um drei Jahre:

  • Tennisclub Oberuzwil (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
  • Segelclub Rietli, Goldach (Wassersportverband St.Gallen)
  • Turnverein Degersheim (St.Galler Turnverband)
  • STV Gams (St.Galler Turnverband)
  • Tennisclub Gähwil (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
    Tennisclub Grabs (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
    Tischtennisclub St.Gallen (Tischtennisverband St.Gallen)
    Curling Center St.Gallen (St.Galler Kantonal-Curling-Verband)
    Fussballclub Sevelen (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
    Fussballclub Flawil (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
    Fussballclub Wattwil Bunt 1929 (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
    Sportschützen Kaltbrunn (Sportschützenverband an der Linth)
    Fussballclub Haag (St.Galler Kantonal-Fussballverband
    Sportschützen Kirchberg (Ostschweizer Sportschützenverband)
    Schwimmclub Flipper, Gossau (Ostschweizer Schwimmverband)
    Judo- und Ju-Jitsu Club Rheintal, Balgach (Kantonaler Judoverband St.Gallen-Thurgau)
    St.Gallischer Kantonalschützenverband
    Tennisclub Buchs (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
    Skiclub Grabserberg, Grabs (Ostschweizer Skiverband)
    Turnverein Bazenheid (St.Galler Turnverband)

Auch unser Verein ist stolzer Labelträger

Wir bekennen uns nach wie vor zum entsprechenden Ehrenkodex und wir wollen diesem mit konkreten

Massnahmen und entsprechendem Verhalten nachleben:

  • Wir integrieren und akzeptieren Menschen unterschiedlicher Herkunft und Menschen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen.
  • Wir behandeln alle Mitglieder gleichwertig und fördern den gegenseitigen Respekt und die gegenseitige Anerkennung. Ihre Familien werden aktiv ins Vereinsleben mit einbezogen.
  • Wir setzen uns für die Gewalt- und Suchtprävention ein und bemühen uns bei Konflikten um eine respektvolle Austragung und gerechte Lösungen.
  • Wir unterstützen die Freiwilligenarbeit aktiv und stärken das Ehrenamt.
  • Wir verhalten uns solidarisch gegenüber der Gesellschaft, indem wir gemeinschaftlich wirken, verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgehen und so unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten.

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