Jahresbericht 2011

IG-Pionierangebot «Sport-verein-t» im Jahre 2011:

Im Zeichen der «100er-Grenze» …

Im Jahr 2011 trat ein, was bei der Lancierung von «Sport-verein-t» durch der IG St.Galler Sportverbände niemand erwarten durfte:   Das IG-Qualitätslabel wurde zum 100. Mal an eine Sportorganisation verliehen!  Bis Ende 2011 wurde das Gütesiegel insgesamt 105 Mal an Sportorganisationen aus 22 verschiedenen Sportarten in allen Regionen des Kantons St.Gallen zugesprochen. 59 Sportvereinigungen bewarben sich bisher erfolgreich um eine Ausdehnung der Geltungsdauer – fünf davon schon zum zweiten Mal. Erfreulich ist auch die zunehmende Anerkennung des Labels «Sport-verein-t» durch die örtlichen Behörden.

Beeindruckende Entwicklung – dank beeindruckendem ehrenamtlichem Engagement

Die im Jahre 2006 von der IG St.Galler Sportverbände lancierte und auf Beginn des Jahres 2008 in deren ständigen Aufgabenbereich implementierte Idee von «Sport-verein-t» stellt ein frei­williges Angebot für st.gallische Sportverbände und Sportvereine dar. Sportorganisationen, welche sich konkret und seriös mit «Sport-verein-t» befasst haben, vermelden unter anderem folgenden Nutzen:

  • Aus der notwendigen Standortbestimmung entwickeln sich Leitbilder und Visionen.
  • Die interne Organisation und die Strukturen werden neu durchleuchtet und gestärkt.
  • Es entstehen aktuelle Ressortbeschriebe und praktikable Handbücher.
  • Die Funktionärs-Ausbildung wird zeitgemäss begleitet und gefördert.
  • Massnahmen zur Stärkung und Wertschätzung des Ehrenamtes werden begrüsst.
  • Der  bewusster Umgang mit den Themen «Integration» und «Gewalt-/Suchtprävention» bringt neue Mitglieder, angenehmes Klima – und erhöhte Akzeptanz.
  • Die gezielte Pflege interner und externer Kontakte (Behörden, Institutionen, Sponsoren, etc.) wirkt sich positiv aus.
  • Bei baulichen Investitionen oder Gerätebeschaffungen profitiert der Verein von einem erhöhten «Sport-Toto»-Beitrag.

Dies setzt voraus, dass sich in Sportverbänden und –vereinen verantwortungsbewusst denkende und uneigennützig handelnde Persönlichkeiten ehrenamtlich engagieren. Sie müssen bereit sein, sich nebst den ständigen Herausforderungen rund um das Sportgeschehen ganz direkt und ortsbezogen mit dem Ehrenkodex von «Sport-verein-t» (bzw. den Kernthemen «Organisation, Ehrenamt, Gewalt-/Suchtprävention, Integration und Solidarität») zu befassen.

Neue Sportorganisationen auf der goldenen Liste der «Sport-verein-t»-Labelträger

Der Kreis der Label-Träger hat sich auch im vergangenen Jahr weiter ausgedehnt. Folgenden fünfzehn Sportclubs durfte das Gütesiegel «Sport-verein-t» im Jahre 2011 aufgrund ihrer überzeugenden Bewerbung neu zugesprochen werden:

  • SLRG Mittelrheintal (Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft Region Ost)
  • TSV Jona Volleyball
  • Turnverein Eschenbach (St.Galler Turnverband)
  • Tennisclub Weesen (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
  • Fussballclub Montlingen (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
  • TSV St.Otmar Basket, St.Gallen (Nord-Ostschweizer Basketballverband)
  • Fussballclub Uznach (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
  • Fussballclub Flums (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
  • Fussballclub Wittenbach (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
  • TSV Fortitudo Gossau Turnerinnen und Turner (Sport Union Ostschweiz)
  • SV Fides St.Gallen (Handball Regionalverband Ost)
  • Boxclub Rheintal, Au (Kantonaler Boxverband)
  • TSV Fortitudo Gossau Handball (Handball-Regionalverband Ost)
  • Tennisclub Goldach (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
  • OL Regio Wil (Regionaler Orientierungslaufverband Nordostschweiz)

«Mein Verein bleibt dabei!» 

Entscheidend für einen nachhaltig wirkenden Nutzen von «Sport-verein-t» ist, dass die in der Bewerbung zur Label-Auszeichnung enthaltenen Massnahmen im Vereinsalltag tatsächlich umgesetzt und dem Ehrenkodex nachgelebt wird. Um dies sicherzustellen, ist die Label-Geltungs­dauer in einer ersten Phase auf zwei Jahre befristet. Überaus erfreulich ist die Tatsache, dass sich die überragende Mehrheit der Label-Träger nicht mit einer einmaligen Auszeichnung „zufrieden gibt“, sondern sich um eine Ausdehnung der Geltungsdauer bemüht. Diese Hürde kann dann erfolgreich gemeistert werden, wenn den Zielsetzungen von «Sport-verein-t» während den ersten beiden «Label-Jahren» überzeugend gefolgt wurde und die Bereitschaft erkennbar ist, dass diese Denkweise auch in Zukunft (allenfalls noch verstärkt) umgesetzt werden soll. Folgende21 Vereine bewarben sich im 2011 erfolgreich um eine Verlängerung der Label-Gültigkeitsdauer um drei Jahre:

  • Budo-Sport-Club Arashi Yama Wil  (Kantonaler Judoverband St.Gallen/Thurgau)
  • Skiclub Speer, Ebnat-Kappel (Ostschweizer Skiverband)
  • Fussballclub Ebnat-Kappel (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
  • TZ Fürstenland Frauen (St.Galler Turnverband)
  • Tennisclub Widnau (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
  • Fussballclub Bazenheid (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
  • Fussballclub Grabs (St.Galler Kantonal-Fussballverband)
  • Gymnastik Vilters (St.Galler Turnverband)
  • RMV Mosnang (SRB Kantonalverband St.Gallen)
  • Kanu-Club Rapperswil-Jona(Wassersportverband St.Gallen)
  • Skiclub Gossau (Ostschweizer Skiverband)
  • UHC Jona-Uznach Flames (Unihockey-Verband St.Gallen/Appenzell)
  • Turnverein Oberhelfenschwil (St.Galler Turnverband)
  • Sportschützenverein Gossau (St. Gallischer Kantonal-Schützenverband)
  • Turnverein St.Peterzell (St.Galler Turnverband)
  • Skiclub Sächsmoor, Quarten (Skiverband Sarganserland-Walensee)
  • Tennisclub Degenau, Jonschwil-Schwarzenbach (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
  • Tennisclub St.Otmar St.Gallen (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
  • Tennisclub Wil (Regionalverband Ostschweiz Tennis)
  • Curling-Club Uzwil (St.Galler Kantonal-Curlingverband)
  • Fussballclub Gams (St.Galler Kantonal-Fussballverband)

Auch unser Verein ist stolzer Labelträger

Wir bekennen uns nach wie vor zum entsprechenden Ehrenkodex und wir wollen diesem mit konkreten

Massnahmen und entsprechendem Verhalten nachleben:

  • Wir integrieren und akzeptieren Menschen unterschiedlicher Herkunft und Menschen mit unterschiedlichen Stärken.
  • Wir behandeln alle Mitglieder gleichwertig und fördern den gegenseitigen Respekt und die gegenseitige Anerkennung.
  • Wir beziehen die Familien der Verbands-/Vereinsangehörigen aktiv ins Verbands- bzw. Vereinsleben und in die jeweiligen Strukturen mit ein.
  • Wir setzen uns für die Konflikt- und Suchtprävention ein und bemühen uns bei Konflikten um eine respektvolle Austragung und gerechte Lösungen. 
  • Wir unterstützen die Freiwilligenarbeit aktiv und stärken das Ehrenamt.

Weitere Auskünfte über ‚Sport-verein-t‘ in unserer Organisation erhalten Sie von: Bettina Reichmuth und Jennifer Lenherr

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